Wissenswertes über den Pudel

Der Pudel 

Der Pudel ist eine sehr alte Hunderasse. Der Name Pudel stand von dem alten deutschen Ausdruck "Pfudel" und bedeutet "Pfütze". Der Pudel hat eine große Vorliebe für das Wasser und aufgrund seiner Lust zu apportieren, wurde er gerne zur Entenjagd eingesetzt. 

Der Pudel ist ein intelligenter, gelehriger und sehr verspielter Hund. Hundeschule, Agility aber auch Unterordnung ist für den Zwerg,-Kleinpudel geeignet. Auch ein Hund von mittlerer Größe liebt den Sport und benötigt den auch für seine Gesundheit. Ideal wär der Zwerg oder auch Kleinpudel als Wanderpartner. 

Der Pudel ist ein ideales Familienmitglied, sehr kinderfreundlich und wenn es um Spiel und Spaß geht ist er in seinem Element. Ein weiterer großer Vorteil ist es, dass der Pudel keine Haare verliert. 

Er ist deshalb auch für Allergiker verträglich.

Den Pudel gibt es in folgenden Größen:

Toypudel: Unter 28 cm Schulterhöhe

Zwergpudel: 28 cm - 35 cm Schulterhöhe

Kleinpudel: 35 cm - 45 cm Schulterhöhe

Großpudel: 45 cm - 60 cm Schulterhöhe


Warum ein Pudel...

Ich möchte mal sagen es gibt Hunderassen und es gibt den Pudel, egal ob einen Kleinen oder einen Großen, allgemein ist zu sagen, dass es ein absoluter Anfängerhund ist, doch warum?

 Diese Rasse bringt so wahnsinnig viele Vorteile mit. Abgesehen davon, dass der Pudel keine Haare verliert und daher ein sehr sauberer Hund ist, gibt es noch viel mehr zu sagen über den Pudel !

Pudel sind zwar keine ausgesprochenen Kläffer, eine gewisse Mitteilsamkeit kann ihnen aber nicht abgesprochen werden, er möchte immer wachsam sein und so für seine Familie da sein. Mit seinen Menschen ist die Rasse sehr anhänglich, oft verschmust und gerne immer mit dabei.

Der Jagdtrieb ist in der Regel wenig ausgeprägt und falls vorhanden, durch Erziehung leicht zu kontrollieren. An Apportierarbeit, für die sie ja ursprünglich gezüchtet wurden, haben fast alle Pudel nach wie vor viel Spaß. Der Pudel ist eine eigentlich sehr beliebte Rasse, nicht umsonst wird der Pudel in so viele Rassen hineingezüchtet, doch was spricht gegen ein ORIGINAL? Meist ist es nur das Vorurteil das der Pudel so pudelig aussehen muss, aber diese Rasse kann man individuell schneiden wie man möchte, er passt sich an jede Familie an. 


Haltung & Pflege


Der Pudel ist ein aktiver, anpassungsfähiger und gut gelaunter Familienhund. Die Erziehung gestaltet sich meist problemlos, denn der Pudel ist eher ein sensibler Typ und ist nicht stur.  Mit anderen Haustieren lebt er meist völlig friedlich zusammen und auch Artgenossen gegenüber ist er freundlich und kein Raufer-Typ. Eine gute Sozialisierung ist natürlich Voraussetzung.
Der Pudel ist aktiv und voller Tatendrang, ein sehr guter Sport-Hund. Wandern oder regelmäßige Spaziergänge liebt diese Rasse. Bei genug Ansprache und abwechslungsreichen Spaziergängen, ist er aber auch ohne Hundesport glücklich. 

Ich helfe euch natürlich sehr gerne bei dem Thema Hundepflege weiter und gebe gerne gute Tipps mit. Der riesengroße Vorteil des Pudels ist jedenfalls dieser, dass man ihn schneiden kann wie man gerne möchte. Doch die Fellpflege bleibt trotzdem relativ aufwendig.

Etwa alle 6-8 Wochen sollte der Pudel geschoren werden, mindestens aber alle 3 Monate, kommt eben auf die gewünschte Frisur und Felllänge an. Es empfiehlt sich, dies in einem guten Hundesalon machen zu lassen. Um Kosten zu sparen, kann man die Schur auch selbst durchführen, jedoch sollte man sich beim ersten Mal von einem Profi anleiten lassen. Wird das Fell zu lang, verfilzt es. Ein Vorteil ist, dass abgestorbene Haare nicht im Haus verteilt werden, sondern im Fell hängen bleiben. Dieser Umstand trägt aber mit dazu bei, dass Schur und Fellpflege zwingend nötig sind.


Ist der Pudel ein Anfängerhund?

Es gibt Rassen die "leichter" zu erziehen sind. Der Pudel verträgt keine Härte, jedoch Konsequenz ist das A und O! Da der Pudel dem Menschen gefallen will macht es die Erziehung um einiges leichter gegenüber anderer Rassen. Aus Sicht des Hundes bist du als Frauchen/Herrchen seine Welt, er möchte dir alles von den Augen ablesen. Also die Frage ob er ein Anfängerhund ist, beantworte ich mit JA! Eine Hundeschule ist für jeden Hundeführer zu empfehlen. 

Unsere Welpen dürfen mit der 9 Woche ins neue Zuhause übersiedeln, zu früh darf man die Kleinen nicht von den Eltern trennen. Die aller wichtigste Prägungsphase erlebt der Welpe in den ersten Wochen bei der Mutter, daher ist die Umgebung auch so enorm wichtig für die Entwicklung, den ersten Grundstein legen wir. Zu spät sollte der Welpe auch nicht ausreisen, denn die zweite Prägungsphase fängt mit der 12. Woche an, da sollte er bereits in seinem neuen Zuhause sein. 

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